Die Geographie Südasiens

Weltkarte und Finger der auf Asien zeigtEine Region, eine Subregion, auf dem asiatischen Kontinent ist Südasien – andere Subregionen sind Vorder- und Ostasien. Zu Südasien gehören die Länder, die östlich von Indien und südlich von China geografisch angeordnete sind. Dazu gehören (nach UN-Definition) Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Iran, Malediven, Nepal, Pakistan und der Inselstaat Sri Lanka.

Südasien gehört gegenwärtig zu den Regionen, die arm und sehr bevölkerungsreich sind – allein in Indien, dem größten Staat in Südasien, leben im Durchschnitt 349 Einwohner pro Quadratkilometer, das sind insgesamt mehr als eine Milliarde Menschen. Die Länder Südasiens (außer Iran) arbeiten in der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation (SAARC), der Südasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen.

Indien

Der Blick auf die Landkarte lässt die Geographie Südasiens auf der Indischen Platte (tektonische Platte) leicht erkennen. Indien dominiert mit einer Flächengröße von 3.287.590 km² – die Nord-Südtangente des Landes beträgt ca. 3.200 Kilometer und die Ost-Westtangente ca. 3.000 Kilometer. Weiter erkennt man beim Betrachten der Karte, dass die Geographie Südasiens durch eine Vielfalt der Landschaftsformen bestimmt ist, 10% davon sind Gebirgsformationen, seien es die Ausläufer des Himalajas im Norden Indiens, der die Grenze zu Tibet und der Region Zentral- und Ostasien bildet, die Flussebenen von Ganges und Brahmaputra, die Wüste Thar, die die Grenze zwischen Pakistan und Indien bildet. Im Osten Südasiens begrenzen die Gebirge Patkai und Arak geographisch diese Subregion.

Die Geographie Südasiens gibt im Westen mit dem Bergland bzw. der Region Belutschistan im Hochland Irans die Grenze zu Vorderasien. Im Süden der Region zieht der Indische Ozean, im Westen das Arabische Meer (Golf von Oman und Persischer Golf) und im Osten der Golf von Bengalen (östlich von Indien) die geografischen Grenzen. Die Geographie Südasiens ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich. In Afghanistan, das Land am Hindukusch (mit Erhebungen bis zu 7.500 Meter Höhe – nördlich von Kabul, der Hauptstadt des Landes) ist vorwiegend gebirgig. An der Grenze zum Iran befinden sich eine Ebene (Lehm und Schotter) mit dem Fluss Hilmend und die Registan-Wüste (Sandwüste) im Südwesten. Im Norden, am Fluss Amudarja befindet sich ebenfalls eine Ebene.

Gebirge

Die Geographie Südasiens, speziell im angrenzenden Iran, wird durch Gebirge wie das Sagros-Gebirge (Zāgros-Gebirge – Zard Kuh, der „gelbe Berg“, ist mit 4.550 Meter der höchste), das Kuhrud-Gebirge und das Elbrus-Gebirge mit seinem 5.671 Meter hohen „Damavand“ in der Nähe des Kaspischen Meeres bestimmt. Zwischen den Hochebenen und den fruchtbaren Tälern, sind die Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut angeordnet. Salzpfannen und Erbeben bestimmen die Geographie Südasiens in diesem Land. Pakistan, das Land am Arabischen Meer (Golf von Oman) im Süden und im Norden am Hindukusch, Karakorum und Himalaya – die drei höchsten Gebirge der Welt, mit ihren 7.700 bis 8.611 Meter hohen Felsmassiven, wie der Tirich Mir, der K2 oder der Nanga Parbat lassen die Geographie Südasiens hochinteressant werden. Am Indus erstreckt sich eine Tiefebene, die an Indien, wie auch die Wüste Thar, grenzt.

Die vielfältige Geographie Südasiens findet in Indien ihre Fortsetzung und Bangladesch wird von Indien umschlossen und liegt unterhalb des Meeresspiegels (außer die Hauptstadt Dakar, die sechs Meter ü. NN liegt) in einem riesigen Delta der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna, das im Süden in den Golf von Bengalen mündet und südöstlich an Myanmar (Südostasien) grenzt. Die Geografie Südasiens im Königreich Bhuta wird vom Himalaya geprägt. Der Inselstaat Sri Lanka und Malediven, eine Inselkette mit 26 Atollen mit Korallenriffen, im Indischen Ozean sind wahre Edelsteine bzw. Juwelen in der Subregion Südasien. Sandstrände, Korallenriffe, immergrüne Vegetationen und subtropisches Klima bestimmen nicht nur die Geografie Südasiens hier auf den Inseln. Sri Lanka, südlich von Indien am Golf von Manaar, ist eine Insel, die vom Festland (vom Dekkan-Hochplateau) abgespalten wurde. Hier gibt es fruchtbare Küstenregionen, die Hochebene im Zentrum der Insel und den Kalksteinregionen im Norden von Sri Lanka.

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