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	<description>Informationen und Eindrücke rund um Südasien</description>
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		<title>Thailand entdecken</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwimmen im kristallklaren Wasser oder  pures entspannen an den weißen Stränden – Südthailand bietet Urlaubern viele Möglichkeiten. Erleben Sie riesige Metropolen, exotische Tiere, abgelegene Dörfer, die üppige Insellandschafften, sowie das warme Meerwasser. Unterkünfte wie Hotels oder Pensionen sind mit großzügiger Ausstattung versehen. Die Mitarbeiter sind freundlich und immer zur Stelle für jeden Gast. Sie werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2012/01/Thailand-Tempel-300x200.jpg" alt="Der Artikel empfiehlt Thailand zu entdecken" title="Ruinen Tempel in Thailand" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-72" /><strong>Schwimmen im kristallklaren Wasser oder  pures entspannen an den weißen Stränden – Südthailand bietet Urlaubern viele Möglichkeiten. Erleben Sie riesige Metropolen, exotische Tiere, abgelegene Dörfer, die üppige Insellandschafften, sowie das warme Meerwasser. Unterkünfte wie Hotels oder Pensionen sind mit großzügiger Ausstattung versehen. Die Mitarbeiter sind freundlich und immer zur Stelle für jeden Gast. Sie werden mit Sicherheit über die Gastfreundlichkeit erkennen, dass Thailand ein optimales Urlaubsland ist.</strong></p>
<p><span id="more-71"></span></p>
<h2>Das Land der unzähligen Tempel</h2>
<p>Von den 42 wichtigsten Buddhistischen Tempeln stehen die meisten in dem Bezirk von Phra Nakhon wo auch der größte Königspalst steht. Sehenswerte Orte bei einem <a href="http://www.thailand-sued.de/" target="_blank" class="liexternal">Urlaub in Südthailand</a> sind die Stadt Bangkok, der Khao Sok Nationalpark, Krabi und Ko Pha-Ngan. Bangkok hat über 8 Millionen Einwohner, davon sind 95 % Buddhisten, weiter südlicher nimmt der muslimische Glaube zu. Thailand fasziniert durch seine Vielfältigkeit der Bevölkerung und seinen unzähligen Tempel und Museen, Theater und andere sehenswerte Bauten. Egal was Sie in Thailand interessiert, Sie werden diese Erlebnisse und Erkenntnisse des Landes schätzen und nie vergessen.</p>
<h2>Bangkok, die Millionen Metropole</h2>
<p>Bangkok die Stadt der moderne und der Traditionen, hier ist Multi Kulti und so sehr beliebt bei den Touristen. Einkaufsbummel in den elegantesten Geschäften oder auf den zahlreichen Märkten wo es farbenprächtiger nicht sein kann. Buche Sie eine <a href="http://www.thailand-sued.de/reisen.html" target="_blank" class="liexternal">Pauschalreise nach Thailand</a> und erleben dieses wunderbare Land mit eigenen Augen. Thailand braucht den Tourismus und es hat auch daher eine Menge zu bieten. Eine Pauschalreise nach Thailand bringt Sie in ein Land wo Sie noch viele Natur schöne Landschaften entdecken können. Thailand wartet auf Sie.</p>
<p>Bildquelle: Luciano Mortula &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Quer durch Asien reisen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[Asien, der größte Kontinent der Erde mit mittlerweile über vier Milliarden Erdenbürgern, bietet für jeden Touristen das richtige Reiseziel. Allein die über 50 verschiedenen Ländern, mit den unterschiedlichsten Kulturen und Bräuchen sind sehr reizvoll. Besonders beliebte Urlaubsländer sind Thailand, Indonesien, Vietnam oder die Philippinen – gerade Europäer reisen gerne dorthin. Thailand und Vietnam entdecken Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2012/01/Thailand_traditionelles_Haus-300x204.jpg" alt="Traditionelles Haus in Thailand" title="Quer durch Asien reisen" width="300" height="204" class="alignleft size-medium wp-image-67" /><strong>Asien, der größte Kontinent der Erde mit mittlerweile über vier Milliarden Erdenbürgern, bietet für jeden Touristen das richtige Reiseziel. Allein die über 50 verschiedenen Ländern, mit den unterschiedlichsten Kulturen und Bräuchen sind sehr reizvoll. Besonders beliebte Urlaubsländer sind Thailand, Indonesien, Vietnam oder die Philippinen – gerade Europäer reisen gerne dorthin.</strong></p>
<p><span id="more-66"></span></p>
<h2>Thailand und Vietnam entdecken</h2>
<p>Beim <a href="http://www.weltweit-urlaub.de/asien/thailand/" target="_blank" class="liexternal">Urlaub in Thailand</a> wird man sehr schnell feststellen, dass die Hauptreiseziele speziell auf europäische Touristen ausgerichtet sind. Bei einem Urlaub in Thailand muss man, neben einem Aufenthalt in der Hauptstadt Bangkok, auch die Traumstrände am Pazifischen Ozean oder den Regenwald in der Reiseplanung berücksichtigen. Wer Erholung oder Entspannung sucht, für den ist diese Region genau richtig. Der <a href="http://www.weltweit-urlaub.de/asien/vietnam/" target="_blank" class="liexternal">Vietnam Urlaub</a> wird durch seine traumhaften Landschaften mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben. Der Staat im Südosten Asiens besticht, wie auch Thailand, mit kilometerlangen Sandstränden. Für Rucksack-Touristen ist der Vietnam Urlaub genau das Richtige, weil Wanderungen mit Einheimischen durch den Regenwald eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.</p>
<h2>China, ein Land der Superlativen</h2>
<p>Aber ansonsten bieten auch die übrigen Länder auf dem riesigen Kontinent attraktive Urlaubsziele. So kann man in China eines der größten, von Menschen geschaffenen, Bauwerke bewundern, die Chinesische Mauer, mit einer Gesamtlänge von rund 10.000 Kilometern. Andere beliebte Reiseziele sind die großen Metropolen wie Shanghai oder Hongkong. Nirgendswo sonst auf der Welt, wachsen Millionenstädte so schnell, wie im Südosten Chinas.</p>
<h2>Andere Reiseziele</h2>
<p>Das absolute Highlight für Bergsteiger ist der Himalaya. Asien bietet aber auch sonst Sehenswürdigkeiten ohne Ende und um die Länder quer durch den Kontinent zu entdecken, sollte jeder Tourist viel Zeit mitbringen.</p>
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		<title>Entdecken Sie die schönsten Seiten Asiens</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[Entdecke Asien &#8211; Dieser oder einen so ähnlichen Slogan hat jeder schon mal gelesen, wenn er an einem der Reisebüros oder Veranstalter vorbeigelaufen ist und die ansprechende Werbung sich durchgelesen hat. Reise nach Thailand, Sri Lanka oder auch Indien sind in den letzten Jahren immer attraktiver geworden und dadurch auch vermehrt von Deutschen gebucht wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/05/Asien-Nacht1-300x200.jpg" alt="Urlaub in Asien" title="Singapure bei Nacht" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-62" /><strong>Entdecke Asien &#8211; Dieser oder einen so ähnlichen Slogan hat jeder schon mal gelesen, wenn er an einem der Reisebüros oder Veranstalter vorbeigelaufen ist und die ansprechende Werbung sich durchgelesen hat. Reise nach Thailand, Sri Lanka oder auch Indien sind in den letzten Jahren immer attraktiver geworden und dadurch auch vermehrt von Deutschen gebucht wurden. Jedoch setzt sich daneben noch ein weiterer Trend durch. Die exklusiven Kreuzfahrten in dieser Region nehmen immer mehr zu und dadurch auch die verbunden Buchungen dieser tollen Reisen. </strong><span id="more-61"></span></p>
<h2>Asien vom Schiff aus entdecken</h2>
<p>Mit dem Schiff lassen sich innerhalb von zwei Wochen alle schönen, asiatischen Länder anschauen und die einmalige Tradition und Bräuche der Länder kennenlernen.<br />
Eine sehr schöne Route hierbei ist der Verlauf entlang der indischen Küste von Colombo auf Sri Lanka aus. An mehreren Häfen wird gehalten bis die Reise weiter nach Thailand verläuft. Dabei ist das beliebte Phuket eines der Ziele. Bei einem entspannten Badetag kann Ruhe und Erholung getankt werden und gleichzeitig die fantastische Landschaft und Strände bestaunt werden.</p>
<h2>Ziele</h2>
<p>Dann führt die Reise weiter nach Malaysia mit dem Zielhafen Singapur. Die gigantische Stadt direkt am Chinesischen Meer zählt zu den modernsten und schönsten Metropolen auf der Welt, die bei einer tollen Stadtrundfahrt gesehen werden. Weitere Ziele der Reise sind Indonesien, Manila auf den Philippinen und letztendlich Hi Chi Minh City. Neben den zauberhaften Ländern bieten alle Schiffe die richtige Abwechslung. Edle Restaurants, schöne Bars oder auch große Theater prägen <a href="http://www.dreamlines.de/ " target="_blank" class="liexternal">die Kreuzfahrtliner von Heut</a>e. Schiffsreisen auf dem Weltmeeren, ein neuer Trend im Reisebereich, der erlebt werden muss.<br />
Bild: mlodka &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Kultur in Südasien – bestimmt durch Religionen, Sprachen, Geschichte, Landschaftsformen und Klima</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kunst und die Kultur in Südasien sind untrennbar mit der Geschichte und den Religionen dieser Region in Asien verbunden und werden mit Göttern, Heiligen und Gurus assoziiert. Jedoch bietet die Kultur in Südasien weit mehr – sie ist auch geprägt von buddistischen, hinuistischen, jainistischen, christlichen und islamischen Einflüssen im Raum Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_22004383_XS-300x200.jpg" alt="" title="Kultur in Südasien – bestimmt durch Religionen, Sprachen, Geschichte, Landschaftsformen und Klima, Foto: Rudolf Tepfenhart - Fotolia.com" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-39" /><strong>Die Kunst und die Kultur in Südasien sind untrennbar mit der Geschichte und den Religionen dieser Region in Asien verbunden und werden mit Göttern, Heiligen und Gurus assoziiert. Jedoch bietet die Kultur in Südasien weit mehr – sie ist auch geprägt von buddistischen, hinuistischen, jainistischen, christlichen und islamischen Einflüssen im Raum Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka sowie der einzelnen Himalaya-Staaten.</strong></p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Zwischen der Kultur in Südasien und der in Südostasien gibt es Gemeinsamkeiten. Diese sind zum einen durch die geografische Lage am Indischen Ozean, dem Golf von Bengalen bis hin zum Pazifischen Ozean, die Geschichte, die von den Besiedlungen über die Pilger bis hin zu den Kolonien und Handelsverbindungen reichen, und zum anderen durch die Religionen, die Sprachen und Sprachfamilien und auch durch das Klima im Einflussbereich des Monsuns, bestimmt.  </p>
<h2>Hinduismus</h2>
<p>In Indien, wo sich etwa 80% der Bevölkerung zum Hinduismus bekennen, bestimmt die Kultur in Südasien diese Region sehr stark. Der Hinduismus, der etwa 2000 v. Chr (zum Ende der Indus-Kultur) seinen kulturellen Anfang nahm, ist heute mit seinen heiligen Schriften (die älteste ist die Rigveda, die auf den Lehren der Velden basiert) und Gottheiten in der Kultur in Südasien noch allgegenwärtig. Die Gottheit „Brahma“ steht für die Schöpfung, „Vishnu“ für die Erhaltung und „Shiva“ für die Zerstörung. Der Hinduismus und seine Philosophie fand Einfluss auch in den Regionen Süd- und Südostasiens, woraus sich dann wieder eine Gemeinsamkeit der Kulturen feststellen lässt. Der Hinduismus bestimmt heute noch mit seinem Kastensystem das öffentliche, religiöse, kulturelle und geistige Leben als soziokulturelles Ordnungssystem, was für die Entwicklung in Südasien nicht immer förderlich ist.</p>
<p>Siddhartha Gautama (um 560 bis um 480 v. Chr.) sah sich im Alter von 35 Jahren „erleuchtet“ bzw. „erwacht“, was so viel wie „Buddha“ heißt, und lehrte fortan den Buddhismus (aus der vedischen Lehre hervorgegangen), der sich vom indischen Subkontinet über die Seidenstraße, die Himalaya-Regionen und über Ostasien ausbreitete. Andere indische Religionen, wie Mahavira (Gründer – Vardhamana- um 599–527) und der Jainismus entstanden fast zeitgleich.</p>
<h2><Architektur/h2><br />
Die einzelnen Formen der Kultur in Südasien existierten oft nebeneinander. Ohne Zweifel kann man sie jedoch als die älteste Hochkultur, die die Menschheit hervorgebracht hat, bezeichnen. Die Architektur der Bauwerke (Tempel, Statuen, Moscheen, Kirchen, Klöster, Kathedralen usw.) lässt nur im Ansatz erahnen, wie groß die Vielfalt ist. Neben dem bereits erwähnten Hinduismus, Buddhismus gehören etwa 11 Prozent der Bevölkerung in Südasien den Moslems an, die durch die Herrschaft der Mogule Einfluss genommen haben. Diese Kultur wird vor allem in den Regionen um Dehli, Agra, Lucknow und Hyderabad deutlich, wenn man die Paläste und Moscheen besucht. Die Kultur des Christentums (Gebiete um Kerala, Tamil Nadu und Goa) das durch die Kolonalisierung der Gebiete in Südasien, Einfluss bekam, jedoch nicht im heutigen öffentlichen Leben eine Rolle spielt aber dennoch zum Beispiel bei der Alphabetisierung wichtig war. Die Kultur der Sikh-Religion, die im 15. Jahrhunderts durch den Heiligen Guru Nanak Dev (1464-1539) in Nordindien gegründet wurde, bildet eine Außenseiterrolle in der Kultur in Südasien. Die Skihns sind vor allem an ihrem kunstvoll gebundenen Turban erkennbar. Die Traditionen der Kultur in Südasien, so vielfältig sie auch ist, werden gewahrt, man feiert viele unterschiedlich religiös fundierte Feste, wie z. B. das Diwali, das Lichterfest der Hindus, wo Bräuche, Rituale, Tänze und Musik gelebt werden. </p>
<p>Die Kultur in Südasien hat nicht nur durch die Religionsvielfalt Zivilisation hervorgebracht sondern dokumentiert auch die Verschmelzung verschiedener gesellschaftlicher Einflüsse – beginnend von der griechischen Kultur über die europäische (durch die Kolonalisierung), über den Islam bis hin zur amerikanischen und modernen Kultur der heutigen Zeit. Ein Beispiel aus der heutigen Zeit ist die erfolgreiche Produktion indischer Filme (Bollywood in Mumbay) und neuer Musikrichtungen, wo moderne und traditionelle Musik und Tänze einfließen und verschmelzen (z. B. Dangdut).<br />
Die Kunst und Kultur in Südasien hat über die Jahrhunderte nicht an Einfluss auf andere Regionen des asiatischen Kontinents verloren. Durch die Sprachenvielfalt, die es zum Beispiel in Indien gibt, wo 18 Sprachen anerkannt sind und es mehr als 180 Dialekte gibt, ist die indische Literatur ebenso vielfältig und –sprachig. Ein weiterer Ausdruck der Kultur in Südasien findet über das Essen, über die verwendeten Speisen und Gewürze statt. Auch hier gibt es territoriale und religiöse Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Küchen. </p>
<p>Foto: Rudolf Tepfenhart &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Malediven – das Paradies im Indischen Ozean</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Paradies]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Republik Malediven (395.650 Einwohner) ist ein Inselstaat (insgesamt 298 Quadratkilometer), eine Inselkette mit 1.196 Inseln und Atollen, an der Südspitze Indiens im Indischen Ozean. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich die Inselkette über 823 Kilometer bis hin zum Äquator. Schon beim Anflug auf die Malediven erkennt man im blauen Wasser des Ozeans die Riffe, Atolle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Malediven-02-Foto-300x200-14.jpg" alt="" title="Malediven – das Paradies im Indischen Ozean, Foto: Michael Dunker" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-27" /><strong>Die Republik Malediven (395.650 Einwohner) ist ein Inselstaat (insgesamt 298 Quadratkilometer), eine Inselkette mit 1.196 Inseln und Atollen, an der Südspitze Indiens im Indischen Ozean. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich die Inselkette über 823 Kilometer bis hin zum Äquator. Schon beim Anflug auf die Malediven erkennt man im blauen Wasser des Ozeans die Riffe, Atolle und Inseln, die wie an einer Perlenkette aufgefädelt vor einem liegen.</strong> </p>
<p><span id="more-26"></span></p>
<p>Während der Landung in Malé (103.693 Einwohner), der Hauptstadt, die eine Insel ist, und zur Hauptinsel Malé gehört, erkennt man schon traumhafte Palmen und weiße Sandstrände. Zur Hauptinsel Malé, wo etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung von Malediven wohnt, gehören noch die Inseln Hulhulé mit dem internationalen Flughafen, Villingili und Hulhumalé, wo durch gezielte Maßnahmen der Landgewinnung (bis zum Jahr 2002) etwa 53.000 Bewohner Platz gefunden haben – weiter Maßnahmen sind stufenweise geplant. </p>
<h2>Geschichtliches</h2>
<p>Die ersten Siedler von Malediven waren buddhistische Siedler, die aus Südindien und/oder Sri Lanka kamen. Um 100 n. Chr. dienten die Malediven für das Römische Reich als wichtige „strategische“ Zwischenstationen des Seehandels. Ab dem 12. Jahrhundert wehten hier Fahnen mit dem Halbmond, Sultane regierten den Archipel bevor im 16. Jahrhundert die Portugieser versuchten die Inselgruppe unter ihre Macht zu stellen, was dann scheiterte. Die Kolonalisierung der Malediven begann 1640 durch die Niederländer, die dann 1887 das Gebiet durch einen Vertrag an die Briten verloren – seit 1965 ist Malediven unabhängig (Sultanat) – seit 1968 ist es selbständige Republik. Die heutige Staatsform von Malediven ist ein Präsidialrepublik, wo der Präsident (seit 2008, Mohamed Nasheed) Macht über die Armee, die Polizei, Feuerwehr, Küstenwache und Justiz hat. Die Rede- und Meinungsfreiheit, als Grundrecht, ist eingeschränkt. Die Amtssprache ist Dhivehi, wobei auf den Hotelinseln englisch gesprochen wird. Die alleinige Religion auf den Malediven ist der Islam – eine Religionsfreiheit gibt es nicht. Das muslimische Glaubensbekenntnis ist Grundvoraussetzung zur Anerkennung der Staatsbürgerschaft.<br />
Die Hauteinnahmequelle von Malediven ist der Fischfang (Thunfisch, Korallen, Muscheln) der etwa 60% des Exportaufkommens ausmacht und die Fischverarbeitung (Lhaviyani Atoll). Der Tourismus, der sich seit etwa 1972 immer weiter entwickelt hat, hat jedoch der Bevölkerung im Land nicht erwünschten wirtschaftlichen Fortschritt gebracht, da die Hotelanlagen zum größten Teil ausländischen Unternehmern gehören, dennoch fließen 30 Prozent in das Inlandsbruttoprodukt.</p>
<h2>Malediven: Die große Vielfalt</h2>
<p>Die Malediven – ein Juwel im Indischen Ozean – stehen für einen traumhaften Urlaub, mit tropischem Flair, feinen weißen Sandstränden, blauem, kristallklarem Meer, Sonne, Erholung, Sport und Wellness pur. Die Koralleninseln, von denen man zu atemberaubenden Unterwasserausflügen starten oder den Wellen im Wind trotzen kann. Die Malediven sind das Urlaubsparadies schlechthin – hier erlebt man paradiesischen Luxus und Erholung, so wie man es kaum auf der Welt erlebt.</p>
<p>Von den Inseln werden 87 Inseln, wie z. B. die Hotelinseln Kuramathi, Meerufenfushi (kurz Meeru genannt), Bandos oder Vabbinfaru nur von Urlaubern und Touristen und 220 Inseln (local islands) von Einheimischen Inselbewohnern genutzt. Einheimische (Malediver), Inder, Angestellte aus Sri Lanka und Bangladesch versorgen auf den Hotelinseln die Gäste und dürfen dort nicht wohnen. Die Einheimischen wohnen auf den „local islands“, wo die Touristen keinen Zutritt haben.</p>
<h2>Vegetation</h2>
<p>Der Sand vor und auf den Inseln besteht aus Korallensand und lässt Kokospalmen, Bananen, Papayas, Brotfruchtbäume gut wachsen, ansonsten ist die Vegetation eher spärlich; die exotischen Pflanzen auf den Touristeninseln werden „eingeflogen“ und künstlich bewässert. Die Riffe schützen die Inseln mit ihren traumhaften Sandstränden und Lagunen vor den starken Monsunstürmen, die in der Zeit von Mai bis Oktober (Südwest-Monsun) oder in der Zeit von November bis April (Nordost-Monsun) stattfinden. Im Juni und Juli gibt es des Öfteren durch den Südwest-Monsun Wind und Niederschläge. Das Klima der Malediven ist tropisch heiß, d. h. die Temperaturen liegen konstant bei etwa 25 bis 30 Grad Celsius – nachts fällt die Temperatur kaum unter 25 Grad Celsius. Die beste Reisezeit für einen Urlaub auf diesem Archipel sind die Monate November bis April.</p>
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		<title>Thailand – das Königreich in Südostasien</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 09:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Königreich Thailand (früher Siam) hat eine Größe von 513.115 Quadratkilometern und erstreckt sich mit 75 Provinzen vom Himalaya (Tenasserim-Gebirge) bis zur Malaiischen Halbinsel. Umschlossen wird es von den Ländern Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Der Golf von Thailand (Südchinesisches Meer) liegt eingebettet vor Thailands Ost- und Südküste und dem Andamanischen Meer im Indischen Ozean. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_1612425_XS-300x225.jpg" alt="" title="Thailand – das Königreich in Südostasien, Foto: Kate Shephard - Fotolia.com" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-35" /><strong>Das Königreich Thailand (früher Siam) hat eine Größe von 513.115 Quadratkilometern und erstreckt sich mit 75 Provinzen vom Himalaya (Tenasserim-Gebirge) bis zur Malaiischen Halbinsel. Umschlossen wird es von den Ländern Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Der Golf von Thailand (Südchinesisches Meer) liegt eingebettet vor Thailands Ost- und Südküste und dem Andamanischen Meer im Indischen Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1.770 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung etwa 800 Kilometer.</strong></p>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p>Im Norden Thailands ist es bergig. Im Nationalpark Chiang Mai liegt der mit 2.565 Meter höchste Berg „Doi Inthanon“ von Thailand. Im Nordosten befindet sich die Khorat-Hochebene, die mal trocken und mal regenüberschwemmt ist. Der Strom Mekon bildet hier die natürliche Grenze zu Laos. Die Region am Fluss Chao Phraya ist fruchtbar und wird landwirtschaftlich genutzt &#8211; sie gilt als die Reiskammer von Thailand. Der Fluss mündet nahe Bangkok in den Golf von Thailand, wo es schöne Seebäder (Pattaya, Rayong) mit vorgelagerten Inseln (z. B. Koh Samet) gibt, die die Touristen zu einem Badeurlaub anlocken. Besonders die Südregion von Thailand, die auf einer Halbinsel liegt und den Pazifischen vom Indischen Ozean trennt, erreichte durch Kautschuk und Zinn wirtschaftlichen Aufschwung. </p>
<h2>Thailand: Badeorte</h2>
<p>Das Gebirge Sankarakhiri bildet südlich die Grenze zu Malaysia. Hier wechseln sich sehr eindrucksvoll tolle Badeorte, mit ihren traumhaften Stränden, mit dem tropischen Regenwald ab. Der Tourismus wurde zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, neben dem Fischfang (Krabben, Tintenfisch). Alljährlich erholen sich in den Hotelanlagen, im engen Kontakt zum türkisfarbenen, klaren Meer, viele Urlauber aus aller Welt. Bekannte Badeorte mit malerischen Buchten und Felslandschaften sind im Süden zum Beispiel Phuket, Ko Samui, Hua Hin, Krabi und Jomtien. Durch ein schweres Seebeben, einem Tsunami, verloren am 26.12.2004 hier mindestens 231.000 Menschen ihr Leben. Nach dem Wiederaufbau der Hotelanlagen kommen nun wieder viele Badegäste in diese Region. In Thailand ist immer Reisezeit – an den Stränden erholen sich viele Gäste meist während des europäischen Winters.</p>
<h2>Bankok</h2>
<p>Bangkok, die Hauptstadt von Thailand ist eine Drehscheibe, nicht nur für die Touristen, die egal in welcher Region im Land ihren Urlaub verbringen. Bangkok mit 5,6 Millionen Einwohnern ist eine pulsierende Stadt, in der man die Gegensätze zwischen Arm und Reich, zwischen buddhistischer Tradition und hektischer, moderner Weltmetropole mit allen Sinnen studieren kann. In Bangkok und in anderen Städten, wie z. B. Chonburi, Samut Prakan, Nonthaburi. Man erlebt jeder Tourist die atemberaubende Schönheit der Architektur alter Kulturen, farbenprächtigen Paläste und Tempel, schwimmende Gärten und Märkte, Rituale, Zeremonien, schöne Frauen in ihren Gewändern, man erlebt die fernöstliche Kultur hautnah vor einer Kulisse, die an ein Märchen erinnert. </p>
<p>Nicht nur im Regenwald von Thailand findet man ein artenreiche Flora und Fauna, die jeden Besucher erstarren lassen. Neben einzigartigen Orchideen, Palmen und Gummibäumen kann man in den Nationalparks Leoparden, Tiger, Krokodile und Vögel beobachten.</p>
<h2>Geschichtliches</h2>
<p>Die Mon waren die ersten Bewohner der heutigen Gebiete Thailands. Im 3. Jahrhundert siedelte sich Funan an, im 9. bis 12. Jahrhundert beherrschten die Khmer Gebiete von Thailand. Die Ansiedlung der Thais begann etwa im 11. Jahrhundert – das erste Königreich „Siam“ wurde im 13. Jahrhundert gegründet und die Macht der Khmer verschwand, so dass das buddhistische Königreich an Reichtum und Macht gewann, bis es während der Kolonialzeit zwischen die Franzosen und Briten geriet. Seit 1939 trägt das ehemalige Königreich Siam wieder den Namen Thailand und wird seit 1946 durch den König Bhumibol Adulyadej geführt. International genießt Thailand wegen seiner Stabilität und wirtschaftlichen Entwicklung als Industrienation Asiens Anerkennung und Achtung. Die Elektronik- und die Textilindustrie, der Reisexport und der Tourismus sind die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes.</p>
<p>Trotz moderner Entwicklung herrscht auch heute noch der Geist Buddhas, den man vor allem als Besucher des Landes achten und respektieren sollte. Das heißt auch, dass die Menschen jedem Gast mit einem Lächeln empfangen und mit den Worten „Mai Pen Rai“ (Macht doch nichts) sehr tolerant entgegnen, was man als Urlauber erwidert sollte. Es empfiehlt sich, sich vor einem Aufenthalt in Thailand  zu informieren, welche Riten, Gebräuche und Sitten es gibt, wie z. B. keinen Thai am Kopf  zu berühren (Sitz der Seele &#8211; Verletzung der menschlichen Würde), vor Andachts- und Wohnräumen die Schuhe auszuziehen und die Kleidung entspr. der Tradition anzupassen und besonders in öffentlichen Einrichtungen, fernab des Tourismus, Tempeln und Palästen sollte der Austausch von Zärtlichkeit vermieden werden.</p>
<p>Foto: Kate Shephard &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Sri Lanka – die Insel des grünen Goldes (Tee)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 14:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegenüber von Indien, dem riesigen Land in der Subregion Südasien, liegt die immergrüne Insel Sri Lanka im Indischen Ozean. Sri Lanka wirkt im Gegensatz zur Größe Indiens klein &#8211; dennoch ist Sri Lanka, ehemals Ceylon (bis 1972), die neuntgrößte Insel der Welt. Geografisch ist Sri Lanka nur durch einen schmalen Wasserweg – Palkstraße – von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_7673989_XS-300x205.jpg" alt="" title=", Foto: Anna Vorobyeva - Fotolia.com" width="300" height="205" class="alignleft size-medium wp-image-31" /><strong>Gegenüber von Indien, dem riesigen Land in der Subregion Südasien, liegt die immergrüne Insel Sri Lanka im Indischen Ozean. Sri Lanka wirkt im Gegensatz zur Größe Indiens klein &#8211; dennoch ist Sri Lanka, ehemals Ceylon (bis 1972), die neuntgrößte Insel der Welt. Geografisch ist Sri Lanka nur durch einen schmalen Wasserweg – Palkstraße – von Indien getrennt und eine Abspaltung (etwa um 6.000 und 3.500 v. Chr.) vom Festland – ein Bruchstück des Hochplateaus „Dekkan“. Die Verbindungslinie bzw. die Koralleninseln der „Adamsbrücke“ lässt die Verbindung zum Festland noch erahnen.</strong></p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Sri Lanka gilt schon von jeher als ein wichtiger Seefahrtsknotenpunkt zwischen Südasien und Südostasien. Schon römische und griechische Seefahrer wussten von der Schönheit dieser Insel im Indischen Ozean zu berichten – man nannte es, auch wegen ihrer Form, die „Perle Indiens“. Sri Lanka gehört zu den Zentren des Buddhismus – heute leben Menschen verschiedener Religionen (Hinduismus, Christentum, Islam) und Nationalitäten zusammen. Sri Lanka (ehem. Ceylon) war durch verschiedene Kolonialherren – Portugiesen, Holländer, Briten – mehr als 150 Jahre unterdrückt. Seite 1972 hat es seine Unabhängigkeit zurück und heißt seitdem wieder Sri Lanka – Demokratische Republik Sri Lanka, wo leider noch ein Bürgerkrieg zwischen den Singhalesen und Tamilen herrscht.</p>
<h2>Geopraphie</h2>
<p>Sri Lanka hat heute etwa 20,65 Millionen Einwohner (Mehrzahl bilden die Singhalesen, Tamilen, Moors, Burgher, Veddas und Malaeien) und 9 Provinzen mit einer Gesamtfläche von 65.610 Quadratkilometer – die Ausdehnung Nord-Süd beträgt etwa 430 Kilometer und die Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 225 Kilometer. Die Hauptstadt von Sri Lanka ist die traditionsreiche und alte Hafenstadt Colombo an der Westküste der Insel. </p>
<p>Geografisch gliedert sich Sri Lanka in drei Landschaftsformen: das zentrale Hochland (bis zu 2.500 Meter hoch) mit seinen berühmten Teeanbaugebieten, die fruchtbare Tieflandebene und die Küstenregionen, wo Tourismus und Fischfang zu Hause sind. Das Hochplateau bzw. das Hochland im Zentrum von Sri Lanka gilt als die Fortführung des Dekan-Hochlandes in Indien. Zu den höchsten Erhebungen gehören hier der Pidurutalagala (2.524 Meter), der Sri Pada (2.243 Meter) und der Namunakula (2.036 Meter). Der Sri Pada (heiliger Fuß) hat für verschiedene Religionen Bedeutung und der Aufstieg zum Kloster auf dem Gipfel ist als nächtliche Pilgerwanderung (Dezember bis Mai) für Buddhisten, Christen, Hindus und Muslime von Bedeutung. Die Hochebenen fallen zum Tiefland hin steil ab und überraschen die Touristen in dieser Region mit tiefen, steilen Schluchten und rauschenden Wasserfällen. In der Tieflandebene im Norden und Nordwesten von Sri Lanka gibt es in den Küstenregionen Sandstrände, Lagunen und vorgelagerte Inseln, die zum erholsamen Badeurlaub und zum Wasser- und Tauchsport einladen.</p>
<h2>Klima und Vegetation</h2>
<p>Das Klima auf Sri Lanka wird bestimmt durch ein tropisches Klima mit Temperaturen um 27 bis 30 Grad Celsius (ganzjährig) in den Tiefebenen und den Küstenregionen. Im Hochplateau liegen die Temperaturen im Durchschnitt bei etwa 16 Grad Celsius. Die Niederschläge werden durch klimatische Unterschiede in den einzelnen Regionen und durch den Monsun bestimmt. Der Süd-West-Monsun bringt dem Gebirge und der Küstenregion Niederschläge von bis zu 5.700 Millimeter/Jahr – das Gebiet an der Nordost- und Ostküste bleibt eher trocken. </p>
<p>Die Vegetation auf Sri Lanka ist tropisch und wird bestimmt durch Urwälder, die in Naturschutzgebieten liegen, wo Lianen, Kakteen, Teak- und Ebenholz, Baumriesen, Farne und Rhododendren wachsen. Besonders beeindruckend sind die Schönheiten der verschiedenen Orchideen-Arten. Insgesamt jedoch, wurde die natürliche und artenreiche Vegetation in Sri Lanka durch die landwirtschaftliche Nutzung, die durch ein besonderes Bewässerungssystem intensiviert wurde, dezimiert. Haupterzeugnisse und Exportartikel sind unter anderem Tee, Kaffee, Tabak, Kautschuk und Kokosnüsse, Gewürze wie z. B. Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Zimt, Ingwer, und Nelken. Aber auch die Tierwelt besticht auf Sri Lanka mit einer Artenvielfalt. In den Schutzgebieten und Nationalparks (z. B. Yala und Wilpattu) kann man u. a. Elefanten – das das heilige Tier auf Sri Lanka ist -, Affen, Mungos, Schlangen, Geckos und farbenprächtige Vögel in ihrem natürlichen Lebensbereich beobachten.</p>
<p>Neben den aufgeführten landwirtschaftlichen Produkten zählen sowohl die Bekleidungsindustrie als auch die Tourismusbranche und der Export von Bodenschätzen (Edelsteine) zu den Wirtschaftsfaktoren von Sri Lanka. </p>
<p>In Sri Lanka gibt es viele historische Bauwerke, besonders jedoch sind die ehemaligen Königstädte Polonnaruva und Sigiriya sowie die Heilige Stadt Anuradhapura und der Buddhisten-Tempel in Kandy sehenswert.</p>
<p>Foto: Anna Vorobyeva &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Indien &#8211; das Land der Gegensätze</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 14:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>

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		<description><![CDATA[Schaut man sich die Landkarte der Region Südasien an, stellt man schnell fest, dass die Republik Indien, mit einer Fläche von 3,29 Millionen Quadratkilometern und einer Bevölkerung von 1,19 Milliarden Einwohnern, das größte Land in dieser Subregion ist. Indien ist eine parlamentarische bundesstaatliche Republik (Hindi &#8211; Bharatiya Ganarajya, engl. Republic of India) und wird, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Indien-Vietnam-Kopie-300x265.jpg" alt="" title="Indien - das Land der Gegensätze, Foto: Connors Bros - Fotolia.com" width="300" height="265" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Schaut man sich die Landkarte der Region Südasien an, stellt man schnell fest, dass die Republik Indien, mit einer Fläche von 3,29 Millionen Quadratkilometern und einer Bevölkerung von 1,19 Milliarden Einwohnern, das größte Land in dieser Subregion ist. Indien ist eine parlamentarische bundesstaatliche Republik (Hindi &#8211; Bharatiya Ganarajya, engl. Republic of India) und wird, auf einer gesamt Grenzlänge von 14.103 Kilometern, im Westen von Pakistan und dem Arabischen Meer, im Norden von China (Tibet), dem Königreich Bhutan, im Osten von Myanmar (Birma), Bangladesch und vom Golf von Bengalen und im Süden vom Indischen Ozean eingegrenzt. Die nördliche Region Kaschmir ist ein Konflikt-Gebiet zwischen Pakistan, China und Indien. Trotz Waffenstillstand, den die UN 1949 festlegte, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Aufgrund der Aufteilung hat Indien keine gemeinsame Grenze mit Afghanistan.</strong> </p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Die Hauptstadt von Indien ist Dehli (7,2 Mio. Einwohner) am Fluss Yamuna im Norden Indiens. Neu-Dehli ist der Stadtteil mit seinen Verwaltungszentren, Alt-Dehli ist der Stadtteil mit den Basaren, Tempeln und Moscheen der Moslems, die die Stadt über Jahrhunderte beherrschten. Indien wird geografisch vom Gebirge des Himalaya im Norden über die fruchtbaren Gebiete an den Flüssen Ganges (nordindische Tiefebene) am Brahmaputra und Indus, dem Hochland Dekan, dass sich bis zum Süden Indiens, bis an die Spitze &#8211; an das Kap Comorin, hinzieht, bestimmt. Im Osten und Westen dominieren die West- und Ostghats, die das Dekanhochland einsäumen. Die Region der nordindischen Tiefebene ist zum einen die bevölkerungsreichste Gegend Indiens und zum anderen gilt sie auch als die Wiege indischer Kultur. Durch die verschiedenen Landschaftsformen (Gebirge, Wüste, Tief- und Hochebenen, Steppen, Sümpfe, Meer), Klimaregionen, Religionen (Hinduismus, Islam, Sikhs, Christentum), Nationen, Traditionen und Kulturen ist es ein vielschichtiges Land. </p>
<h2>Indien: Armut und Reichtum</h2>
<p>Indien ist ein Land der Gegensätze, was zum einen, eine hohe Armutsrate hat und, zum anderen zu einem der wichtigsten Wirtschaftsländer der Welt gehört, wo u. a. Hightech (Atom- und Weltraumforschung und -technik)und Bollywood-Filme produziert werden. In Indien liegen, wie in keinem anderen Land, Gegenwart und Vergangenheit, Armut und Reichtum, Götterwelt und Modernes so eng zusammen.</p>
<p>In Nord- und Zentralindien herrscht subtropisches Kontinentalklima, in den Küstenregionen und im Süden Indiens finden wir tropisches Klima. Das heißt, im Januar können im Norden die Temperaturen auf zehn und weniger Grad fallen, im Monat Mai jedoch auf mehr als 40 Grad steigen &#8211; im Süden bleibt es ganzjährig warm bzw. heiß. Diese klimatischen Unterschiede und der Monsun (Regenzeit von Mitte Juni bis Ende September) bestimmen auch die Flora und Fauna in Indien. Man trifft hier auf Tiere wie Elefanten, Affen, Kamele, Hirsche, bengalische Tiger (Nationaltier), viele Schlangen- und Vogelarten sowie auf eine artenreiche und atemberaubende Flora, nicht nur im tropischen Regenwald und in den vielen Naturparks.</p>
<h2>Sprachen und Kultur</h2>
<p>Indien hat 28 Bundestaaten, jede einzelne Nation, die in Indien lebt, hat ein eigene Sprache und eine eigene Kultur. In Indien gibt es mehr als 14 Sprachen und 180 Dialekte, wobei die Amtssprache Hindi und Englisch ist. In Indien spielt der 3.000 Jahre alte Hinduismus eine bedeutende Rolle, und eine wichtige Basis für die Entwicklung Indiens (ca. 80% der Bevölkerung bekennen sich zum Hinduismus). Das nach wie vor aktive Kastensystem jedoch, setzt gesellschaftliche Unterschiede frei. </p>
<p>Indien als Reiseland bietet neben der landschaftlichen Schönheiten, der atemberaubenden Flora und Fauna eine unbeschreibliche Vielzahl geschichtlicher, historischer, kultureller Sehenswürdigkeiten verschiedener Epochen bzw. Dynastien, so wie man es kaum in einem anderen Land in Südasien finden kann. Besonders sehenswert ist der weiße Marmor-Palast &#8220;Taj Mahal&#8221; (erbaut 1631-1653) in Agra, was auch das Wahrzeichen von Indien ist. Aber auch andere Paläste, die weit im Land &#8220;verstreut&#8221; sind, wie z. B. in Fatehpur Sikri, Khajuraho, in Bhubaneswar, in Puri oder in der Stadt am Ganges in Varanasi (Benares) sind sehenswert &#8211; überall sind Wallfahrtsorte zu finden, wo heute noch hinduistische Feste abgehalten werden. Höhlentempel, wie die bei Aurangabad, Ajanta, Ellora und auf Elephanta zeugen vom Buddhismus.</p>
<p>Neben den historischen Städten und Bauwerken setzen die modernen Metropolen in Indien neue Akzente der Architektur, die mit der Tradition einhergeht, wie z. B. in Ajmer, Jaipur (rosarote Stadt), Udaipur, Kolkata, Mumbai und Neu-Dehli.</p>
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		<title>Die Geographie Südasiens – vom Hochgebirge bis zu romantischen Küstenregionen – vielschichtiger kann es nicht sein</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Geopraphie]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Region, eine Subregion, auf dem asiatischen Kontinent ist Südasien – andere Subregionen sind Vorder- und Ostasien. Zu Südasien gehören die Länder, die östlich von Indien und südlich von China geografisch angeordnete sind. Dazu gehören (nach UN-Definition) Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Iran, Malediven, Nepal, Pakistan und der Inselstaat Sri Lanka. Südasien gehört gegenwärtig zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_25370731_XS-300x200.jpg" alt="" title="Die Geographie Südasiens – vom Hochgebirge bis zu romantischen Küstenregionen – vielschichtiger kann es nicht sein, Foto: CLUPIX images - Fotolia.com" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Eine Region, eine Subregion, auf dem asiatischen Kontinent ist Südasien – andere Subregionen sind Vorder- und Ostasien. Zu Südasien gehören die Länder, die östlich von Indien und südlich von China geografisch angeordnete sind. Dazu gehören (nach UN-Definition) Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Iran, Malediven, Nepal, Pakistan und der Inselstaat Sri Lanka.</strong> </p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p>Südasien gehört gegenwärtig zu den Regionen, die arm und sehr bevölkerungsreich sind – allein in Indien, dem größten Staat in Südasien, leben im Durchschnitt 349 Einwohner pro Quadratkilometer, das sind insgesamt mehr als eine Milliarde Menschen. Die Länder Südasiens (außer Iran) arbeiten in der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation (SAARC), der Südasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. </p>
<h2>Indien</h2>
<p>Der Blick auf die Landkarte lässt die Geographie Südasiens auf der Indischen Platte (tektonische Platte) leicht erkennen. Indien dominiert mit einer Flächengröße von 3.287.590 km² &#8211; die Nord-Südtangente des Landes beträgt ca. 3.200 Kilometer und die Ost-Westtangente ca. 3.000 Kilometer. Weiter erkennt man beim Betrachten der Karte, dass die Geographie Südasiens durch eine Vielfalt der Landschaftsformen bestimmt ist, 10% davon sind Gebirgsformationen, seien es die Ausläufer des Himalajas im Norden Indiens, der die Grenze zu Tibet und der Region Zentral- und Ostasien bildet, die Flussebenen von Ganges und Brahmaputra, die Wüste Thar, die die Grenze zwischen Pakistan und Indien bildet. Im Osten Südasiens begrenzen die Gebirge Patkai und Arak geographisch diese Subregion. </p>
<p>Die Geographie Südasiens gibt im Westen mit dem Bergland bzw. der Region Belutschistan im Hochland Irans die Grenze zu Vorderasien. Im Süden der Region zieht der Indische Ozean, im Westen das Arabische Meer (Golf von Oman und Persischer Golf) und im Osten der Golf von Bengalen (östlich von Indien) die geografischen Grenzen. Die Geographie Südasiens ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich. In Afghanistan, das Land am Hindukusch (mit Erhebungen bis zu 7.500 Meter Höhe &#8211; nördlich von Kabul, der Hauptstadt des Landes) ist vorwiegend gebirgig. An der Grenze zum Iran befinden sich eine Ebene (Lehm und Schotter) mit dem Fluss Hilmend und die Registan-Wüste (Sandwüste) im Südwesten. Im Norden, am Fluss Amudarja befindet sich ebenfalls eine Ebene. </p>
<h2>Gebirge</h2>
<p>Die Geographie Südasiens, speziell im angrenzenden Iran, wird durch Gebirge wie das Sagros-Gebirge (Zāgros-Gebirge &#8211; Zard Kuh, der „gelbe Berg“, ist mit 4.550 Meter der höchste), das Kuhrud-Gebirge und das Elbrus-Gebirge mit seinem 5.671 Meter hohen „Damavand“ in der Nähe des Kaspischen Meeres bestimmt. Zwischen den Hochebenen und den fruchtbaren Tälern, sind die Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut angeordnet. Salzpfannen und Erbeben bestimmen die Geographie Südasiens in diesem Land. Pakistan, das Land am Arabischen Meer (Golf von Oman) im Süden und im Norden am Hindukusch, Karakorum und Himalaya – die drei höchsten Gebirge der Welt, mit ihren 7.700 bis 8.611 Meter hohen Felsmassiven, wie der Tirich Mir, der K2 oder der Nanga Parbat lassen die Geographie Südasiens hochinteressant werden. Am Indus erstreckt sich eine Tiefebene, die an Indien, wie auch die Wüste Thar, grenzt. </p>
<p>Die vielfältige Geographie Südasiens findet in Indien ihre Fortsetzung und Bangladesch wird von Indien umschlossen und liegt unterhalb des Meeresspiegels (außer die Hauptstadt Dakar, die sechs Meter ü. NN liegt) in einem riesigen Delta der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna, das im Süden in den Golf von Bengalen mündet und südöstlich an Myanmar (Südostasien) grenzt. Die Geografie Südasiens im Königreich Bhuta wird vom Himalaya geprägt. Der Inselstaat Sri Lanka und Malediven, eine Inselkette mit 26 Atollen mit Korallenriffen, im Indischen Ozean sind wahre Edelsteine bzw. Juwelen in der Subregion Südasien. Sandstrände, Korallenriffe, immergrüne Vegetationen und subtropisches Klima bestimmen nicht nur die Geografie Südasiens hier auf den Inseln. Sri Lanka, südlich von Indien am Golf von Manaar, ist eine Insel, die vom Festland (vom Dekkan-Hochplateau) abgespalten wurde. Hier gibt es fruchtbare Küstenregionen, die Hochebene im Zentrum der Insel und den Kalksteinregionen im Norden von Sri Lanka.</p>
<p>Foto: CLUPIX images &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Kolonialisierung in Südasien – eine wechselvolle Geschichte bis zur Befreiungsbewegung dieser Gebiete</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[1498 entdeckte der portugiesische Seefahrer Graf von Vidigueira Vasco da Gama (um 1469 bis 1524) mit seinem Flaggschiff, das vom Hafen Restelo in Lissabon aus in See stach, den Seeweg nach Indien, der um Afrika herum führte und am Strand bei Calicut (Kozhikode) am Arabischen Meer vor Anker ging. Später richteten in Kozhikode sowohl die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wearedesi.net/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_5813244_XS-300x198.jpg" alt="" title="Kolonialisierung in Südasien – eine wechselvolle Geschichte bis zur Befreiungsbewegung dieser Gebiete, Foto: ralf werner froelich - Fotolia.com" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>1498 entdeckte der portugiesische Seefahrer Graf von Vidigueira Vasco da Gama (um 1469 bis 1524) mit seinem Flaggschiff, das vom Hafen Restelo in Lissabon aus in See stach, den Seeweg nach Indien, der um Afrika herum führte und am Strand bei Calicut (Kozhikode) am Arabischen Meer vor Anker ging. Später richteten in Kozhikode sowohl die Engländer (1664) als auch die Franzosen (1698) einen Handelsposten ein – 1792 übernahmen die Briten die Herrschaft von Kozhikode.</strong></p>
<p><span id="more-15"></span></p>
<p>Damit war der Grundstein gelegt, dass Portugal mit den Eroberungszügen bzw. der Kolonalisierung Südasiens, vor allem in den Küstenregionen am Arabischen Meer und dem Indischen Ozean begann. Die Gouverneure Francisco de Almeida (1450-1510) und Afonso de Albuquerque (1453-1515) bauten durch Expansion und kriegerische Auseinandersetzungen ihre Machtpositionen in Südasien aus – 1509 hatte Portugal im Indischen Ozean die Seeherrschaft. Es entstand Portugiesisch-Indien (Estado da Índia), die aus den Gebieten Goa, was 1510 erobert wurde (Velha Goa wurde die Hauptstadt von Portugiesisch-Indien), Diu (Eroberung 1535), Damão (Eroberung 1588) bestanden, wo auch Handelsstützpunkte eingerichtet wurden. Portugal kontrollierte, bis in das 18. Jahrhundert hinein, von Goa aus, nicht nur die Kolonien in Südasien sondern auch die in Ostafrika – Goa diente den Portugiesen als Drehscheibe ihres Handels u. a. mit Gewürzen, Bodenschätzen, Edelsteinen, Seide und anderen Stoffen mit Asien. In Goa hatte der Vizekönig bzw. Gouverneur als Oberhaupt seinen Sitz und übte seine Macht auf Militär und Zivilbevölkerung aus. </p>
<h2>Niedelande</h2>
<p>Aber auch die Niederländer hatten im Rahmen der Eroberungsfeldzüge bereits in Südamerika und Afrika Kolonien in ihren Besitz gebracht und gehörten zu den bedeutendsten Kolonialmächten der Welt mit einem großen Handelsnetz zu Wasser und zu Land. Nun versuchten die Niederlande auch ein Stück von der Kolonalisierung in Südasien abzubekommen, um ihre Machstellung zu sichern und auszubauen. Sie schlossen in den Jahren 1595 bis 1600 von den heimischen Häfen (Rotterdam, Middelburg,Amsterdam, Delft, Veere, Enkhuizen, Horn und Vlissingen) aus Verträge (Handels- und Pachtverträge) mit Ostindien (Gebiete Indien und Südostasien). Am 20.03.1602 wurde die &#8220;Vereenigden Oostindischen Compagnie&#8221; (VOC) gegründet (Auflösung 1798), die der Niederlande den Handel, vor allem mit Gewürzen, mit den Gebieten in Südasien und Asien erlaubte und das Monopol sicherte. Damit brachten die Niederlande die Gebiete in ihren Besitz und machte sie zu ihren Kolonien zu denen in Südasien Sri Lanka und Südindien gehörte. Die Kolonie Indonesien (Niederländisch-Indien) in Südostasien, die die Niederländer, wegen ihrer guten nautischen Kenntnisse, auf direktem Seeweg vom Kap der Guten Hoffnung erreichten, spielte beim Anbau und vor allem beim Handel mit Gewürze eine bedeutende Rolle als Wirtschaftsfaktor. </p>
<h2>Portugal</h2>
<p>Portugal besaß, aufgrund der Entdeckung des Seeweges nach Indien die Vormachtstellung in Südasien, jedoch begann im 17. Jahrhundert die Macht zu bröckeln. Den Franzosen, Briten und Holländer gelang es, ehemalige portugiesische Kolonien in ihren Besitz zu bringen. Die Franzosen begannen mit der Kolonalisierung Südasiens 1673, die dann durch militärische Erfolge gegen die Briten ab etwa 1742 weiter ausgebaut werden konnte. Französische Handelsposten (Französisch-Indien) gab es in Yanamund, Pondichéry, Chandannagar und in Karaikal an der Ostküste sowie in Mahé an der Westküste Indiens, die auch gegenüber den Briten gestärkt und behauptet werden konnten.</p>
<h2>England</h2>
<p>Die Briten gründeten 1600, ähnlich wie die Niederlande, die „East India Company“ (EIC). Es gelang ihnen Handelsstationen an der Westküste von Vorderindien in Surat und in Bombay (nach dem Sieg über die Portugieser) einzurichten. Später kamen nach dem Sieg über Portugal und die Niederlande die Hafenstädte Kalkutta, Madras und Hugli an der Ostküste dazu. Nach den Auseinandersetzungen zwischen Napoleon (1769-1821) und den Briten wurde Portugal vom britischen General William Carr Beresford (1768-1854) regiert – dadurch fielen alle Gebiete der Kolonialisierung in Südasien (Portugiesisch-Indien) in britischen Besitz. Die Briten übergaben Kolonien, wie Bhopal, Hyderabad, Kaschmir oder Mysore an ihnen wohlgesinnte Fürsten, so dass der Einfluss von Portugal, Niederlande und Frankreich in der Kolonalisierung Südasiens fast gänzlich verschwand. Die Monarchen trugen fortan zu ihrem Titel den Zusatz „Empress of India“ bzw. „Emperor of India“, was gleichbedeutend ist mit „Kaiser(in) von Indien“ – British-Indien. Die Kolonalisierung in Südasien, speziell die Zeit der Kolonialherrschaft British-Indien (Indian Empire) dauerte bis 1947/1948, wo durch Widerstandskämpfe die staatliche Unabhängigkeit der einzelnen Regionen und Gebiete wiedererlangt werden konnten. Die Kolonien umfassten die heutigen Gebiete von Bangladesch, Pakistan, Indien und Teile Myanmars (ehemals Burma). Relikte aus der Zeit der Kolonialisierung in Südasien sind heute noch in vielen Städten und Regionen zu spüren und zu besichtigen.</p>
<p>Foto: ralf werner froelich &#8211; Fotolia.com</p>
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